Letzter Gruss
Letzter Gruss
by Richard Reith - - übersetzt und bearbeitet von Ham
Meine Schwester liebte ich von Anfang an,
Traenen mit Herzblut ueberstroemen mein Gesicht,
ihr Leben, zerstoert von ihrem eigenen Mann,
eine ihn liebende Frau, - von Guete erfuellt.
"Halt mich bis zum Morgen",
"seine Wut macht mir Angst"
ich umarmte sie, bis die Aengste wichen,
beschuetzte ihr Herz, hielt sie sachte fest.
Angsterfuellte Augen, als ich mich bewgte,
sie hing -sich wiegend- an mir
vor und zurueck, bis die Schmerzen vergingen.
Unglaublich, ihre Agonie.
Schaukelnd bis in den Morgengrauen,
die Traenen getrocknet,
den Schmerz erleichtert.
Ihre Beduerfnisse und meinen Zweck erfuellend,
sie ging zurueck in sein Haus.
Mein Herz wusste, ich haette sie zurueckhalten sollen,
kaempfte mit mir bei jedem Atemzug.
Sie kehrte zurueck zu diesem Schurken.
Und damit zu ihren Tod.
Noch erinnere ich mich an ihr Laecheln,
und wusste, es war ihre letzte Chance.
Ihr Frieden zu geben, wenn auch nur fuer eine kleine
Weile,
als wir den letzten Tanz tanzten
- das troestet mich etwas.
Copyright © March 2008 by Rich Reith. All rights reserved.


